Solaranlagen

Um weitere Effizienz im Beheizen von Häusern zu erreichen verbauen wir Solarunterstützte Heizungsanlagen des Herstellers Solvis, dem momentanen Marktführer. Durch die Solarunterstützung direkt von Ihrem Dach können Sie dank der starken Förderungen durch die Bundesregierung direkt Energie und Geld sparen. Parallel mit dem neuen Einbau einer Brennwertanlage lassen sich dich Heizkosten deutlich minimieren. Es ist auch möglich die Solarkollektoren zu einem späteren Zeitpunkt nachzurüsten.

Hier eine Zusammenstellung oft gestellter Fragen:

 

Allgemein

Eine Solaranlage kann überall sinnvoll eingesetzt werden. Nur die Größe muss angepasst werden (Dimensionierung), um genügend solaren Ertrag zu erreichen.
Entscheidend für die im Haus nutzbare Wärme von der Sonne sind die Qualität der Kollektoren, deren Anzahl, die Ausrichtung bzw. Neigung, Verschattung der Kollektoren, aber auch die Installationsqualität - insbesondere die Rohr-Isolierung.

Scheint überhaupt genug Sonne in Deutschland?

Sonnenwärme (auch Solarwärme genannt) kann gemessen werden. Die von der Sonne an die Erde „verschenkte“ Wärmemenge beträgt maximal ca. 2.200 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (m²). Dieser Wert wird z.B. in Nordafrika erreicht. In Norddeutschland liegen wir immerhin bei ca. 1.000 bis 1.200 kWh/m²; In Süddeutschland sind es ca. 1.200 bis 1.400 kWh/m². Das ist genug Wärme für eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung mit einer Solarthermie-Anlage. Jeder hat schon die Kraft der Sonne erfahren, wenn die Sonnenstrahlen mit einer Lupe gebündelt werden.

Kann ich in meiner Region Sonnenwärme nutzen?

Sonnenwärme kann überall in Deutschland und in Europa genutzt werden und selbst in Gegenden mit geringer Sonnenstrahlung wie Skandinavien ist Solartechnik weit verbreitet. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist die Qualität der Solaranlage. Ziel einer hochwertigen Solaranlage ist, die Sonnenstrahlung so effektiv wie möglich einzufangen und die Wärme dann so intelligent wie möglich für Warmwasser und für das Heizen zu nutzen. Im mehrfach ausgezeichneten Solarheizsystem SolvisMax stecken mehr als 20 Jahre Erfahrung, um die Wärme der verschiedenen Energieträger optimal auszunutzen. Eine Studie von co2online gemeinnützige GmbH aus dem Jahre 2011 zeigt, wie unterschiedlich sparsam die Heizkesseltechnik in deutschen Kellern mit Brennstoffen inklusive Sonnenwärme umgeht.

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Arbeitet die Solaranlage auch ohne direkte Sonneneinstrahlung?

Die Nutzung der sogenannten diffusen Strahlung bei bewölktem Himmel ist bei der Erzeugung von Solar-Strom (Photovoltaik) höher als bei der Erzeugung von Solar-Wärme (Solarthermie). Um aus der Kraft der Sonne Wärme zu erzeugen, wird eine direkte Sonneneinstrahlung benötigt. Aber auch an bewölkten Tagen erzeugt die Solaranlage Wärme. Entscheidend für die Nutzbarkeit der Wärme sind ein hochwertiger Solarkollektor und ein gut geschichteter Solarspeicher.

Was passiert, wenn die Sonne nicht scheint?

Jede Solaranlage zur Wärmeerzeugung hat außer einem Solar-Kollektor auf dem Dach noch einen zweites, besonders wichtiges Bauteil: Den Solarspeicher. In diesem Speicher wird die Solarwärme gespeichert, man sagt auch: „gepuffert“ und nennt den Solarspeicher auch Pufferspeicher. In diesem Speicher befindet sich Wasser. Wenn die Sonne scheint und Sie gerade keine Wärme benötigen, erwärmt sich das Wasser im Speicher. Es steht dann später, z. B. in der Nacht oder an bewölkten Tagen, zur Verfügung. Für sehr kalte und sonnenarme Zeiten wird der Speicher mit einer beliebigen Heizanlage nachgeheizt, also z. B. mit einer Öl- oder Gasheizung, einem Holzpellet-Kessel, einem Holzvergaser-Kessel, einem Kaminofen, einer Wärmepumpe oder auch mittels Fernwärme. Der Drei-Schichten-Speicher schichtet Wasser effektiv in den richtigen Temperaturbereich: Das von der Sonne im Kollektor erwärmte Wasser wird zum Speicher geführt, in dem sich zwei Rohre befinden. An diesen Rohren sind in verschiedenen Höhen Klappen angeordnet, durch die das erwärmte Wasser austreten kann. Durch natürlichen Auftrieb steigt das Wasser im Rohr nach oben und schichtet sich seiner Temperatur entsprechend ein. Das Prinzip verhindert Energieverluste, weil nicht der gesamte Speicher gleich stark auf gewärmt wird. So muss der Brenner erst dann nachheizen, wenn die benötigte Temperatur für Warmwasser oder Heizung im oberen Bereich unterschritten wird.

Wie kann Solarwärme genutzt werden?

Das Prinzip einer Solarthermie-Anlage ist recht einfach: Sie besteht vor allem aus einem Solarkollektor und einem Solarspeicher. Der Kollektor wandelt Solarstrahlung in Wärme um und übergibt sie an eine Rohrleitung. Eine Pumpe befördert dann die Wärme in der Rohrleitung zum Solarspeicher, der normalerweise im Heizungsraum im Keller steht. Unten das Schema für das Solarheizsystem SolvisMax. Der Aufbau mit integrierter Wärmepumpe oder mit dem ebenfalls in den Speicher integrierbaren Fernwärme-Modul sieht entsprechend etwas anders aus.
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Wie kann Solarwärme genutzt werden?

Seit einigen Jahren setzen sich verstärkt Solaranlagen durch, die beides können: Wasser & Heizung. Diese sogenannten „Kombi-Solaranlagen“ können einen Großteil der Wärme für die Warmwasser-Erwärmung bereitstellen. Der danach noch vorhandene Überschuss an Wärme wird der Heizung zur Verfügung gestellt. Die Nutzung der Solarwärme für alle Arten der Wärmeversorgung ist sinnvoll und wirtschaftlich. Zwar sind Kombi-Solaranlagen wegen des speziellen Solar-Speichers und der größeren Solar-Kollektor-Fläche etwas teurer als reine Warmwasser-Solaranlagen, aber der Bedarf an Wärme für das Heizen ist in Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern viel größer als der Bedarf an Wärme für Warmwasser. Der Bedarf an Strom ist entgegen der Erwartung Vieler relativ gering, wie das Schema des Energieverbrauchs im Haushalt zeigt:
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Kann ich mit Solarwärme auch völlig auf andere Brennstoffe verzichten?

In der Regel nicht, dafür sind die Häuser in Deutschland zu schlecht gedämmt und die Winter zu kalt. Die Solaranlage müsste viel zu groß werden, was sie unwirtschaftlich macht. Ein gesunder Mittelweg aus großer Solarwärmenutzung und geringer Nachheizung mit anderen Brennstoffen ist wirtschaftlich das Sinnvollste.

Wie funktioniert die Solarthermie-Analge in Kombination mit einer Zusatzheizung?

Da die Sonnenwärme im Winterhalbjahr nicht ausreicht, um das Haus zu versorgen, ist eine Zusatzheizung erforderlich. Kombi-Solaranlagen (Warmwassererwärmung und Heizungsunterstützung) enthalten immer einen sogenannten Pufferspeicher. Dieser speichert die Wärme der Sonne im Heizungswasser – nicht im Trinkwasser! Diesen Pufferspeicher, z. B. den SolvisMax, kann man zusätzlich mit beliebigen Energiequellen nachheizen: Gas- oder Öl-Brennwertkessel (separat oder in den Speicher integriert) Wärmepumpe (separat oder in den Speicher integriert) Nah- oder Fernwärme (in separater Station oder in den Speicher integriert) Holzpellet-Kessel Holzpelletöfen Holzvergaser-Kessel Kaminofen in wasserführender Ausführung (mit sogenannter „Wassertasche“) Alle diese Geräte können problemlos später auch nachgerüstet werden. Wechseln Sie nachträglich noch von Öl auf Gas, auf eine Wärmepumpe oder auf Fernwärme – indem Sie einfach das Heizmodul tauschen.

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